Spieglein, Spieglein in der Front ...
... soll an ein schönes Märchen über die Illusion von Schönheit erinnern. In diesem Fall geht es allerdings um die Illusion von Raum. Und da es um eine kleine Küche geht, gilt: Hast du keinen, dann schaff dir welchen! Keine Angst vor spiegelnden Fronten, gläsernen Wandverkleidungen und einer wirklich intelligenten Lichtführung! Nur Mut. Dann wird aus wenigen Quadratmetern ein halber Saal.
Ja, man kann sich diese kleine Küche wirklich ganz groß schauen. Es kommt nur auf die Perspektive an.
Ein sehr schmaler Gang mit ganz viel Stauraum
Richtig gesehen: wenn man alle Schubladen aufzieht, sieht man vor lauter Stauraum den Fußboden nicht mehr.
Der Küchenplaner hat die Auszüge der Unterschränke maximal genutzt.
Und da alles wohl organisiert ist, wird jeder Quadratzentimeter optimal genutzt.
Für Vorräte, Bestecke, Töpfe, ... eben allem, was eine Küche notwendigerweise braucht.
Und genau das ist das Zauberwort: Notwendigerweise. Diese Küche enthält nichts, was über den normalen Alltag hinausgeht.
Denn wenn denn mal gefeiert wird, finden sich übergroße Töpfe und das ganz große Geschirr im Keller oder in einer Abseite.
Lange Geraden links und rechts geben der Küche Tiefe
Die Magnetleiste über Spüle und Kaffeemaschine ist durchgezogen und hält die kleinen Regal-Abstellflächen.
Und auch auf der gegenüberliegenden Seite ...
... gibt es ein durchgängies Element, das Tiefe in die Küche bringt: Die Küchenreling - ein Stange aus Edelstahl - ist für allerhand Werkzeug. Genau an dem Platz, an dem man sie gebrauchen kann. Gegenüber dem Wandbild mit bunt dekorierten Austern sind die einzigen Wandschränke im Raum.
Die kleine Küche hat viele mehrwertige Elemente
Einen der Hängeschränke füllt das Glas des Hauses. der andere ist für das Porzellan. Letzerer weigerte sich allerdings in die Optik des Fotografen zu passen.
Beide Schranktüren sind aus mattiertem Glas und die Leuchten im Schrank haben einen weiteren Zweck: Indirekt die kleine Küche mit Licht zu erhellen.






